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Der Neubau der Europäischen Zentralbank

Wir veröffentlichen hier eine Darstellung der EZB

Die Großmarkthalle wird Teil des Neubaus der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die Europäische Zentralbank (EZB) errichtet bis zum Jahr 2014 auf dem Areal der ehemaligen Großmarkthalle in Frankfurt am Main ihren neuen Sitz. Der Bau entsteht nach den Plänen des Wiener Architekturbüros COOP HIMMELBAU, das 2004 den entsprechenden Architekturwettbewerb für sich entscheiden konnte.

Der Entwurf für den neuen Sitz der EZB besteht aus drei Hauptelementen: der ehemaligen Großmarkthalle mit neuen baulichen Strukturen im Innenraum, einem Doppel-Büroturm mit turmhohem Atrium und einem so genannten Eingangsbauwerk. Dieses Eingangsbauwerk, das den Pressekonferenzbereich der EZB aufnimmt, verbindet den Turm mit der Großmarkthalle und markiert gleichzeitig den Eingang nach Norden.

Ungefähr 2 300 Arbeitsplätze werden, hauptsächlich in den Bürotürmen, bereitgestellt. Die Bruttogeschossfläche (BGF) wird insgesamt ca. 185 000 m2 betragen.

Die Großmarkthalle, heute ein denkmalgeschütztes Gebäude, ist integraler Bestandteil des Entwurfs für den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie wird nach einer umfassenden Renovierung die öffentlichsten Funktionen der EZB aufnehmen. Über den Haupteingang wird der Hallenraum erschlossen, in dem die Lobby sowie alle halböffentlichen Funktionen wie Ausstellungsflächen, ein Besucherzentrum, ein Mitarbeiter-Restaurant, eine Cafeteria und Konferenzräume untergebracht werden. Die neuen Nutzungen werden als „Haus im Haus“ in die Halle eingestellt.

Der Entwurf durchlief verschiedene Entwicklungsphasen: In der ersten Phase des internationalen Architekturwettbewerbs verband ein so genannter ‚Groundscraper’ die Großmarkthalle und den geplanten Turm funktional und urban miteinander. Zum Ende der zweiten Wettbewerbsphase und auch in der anschließenden Überarbeitungsphase liegt der ‚Groundscraper’, in dem der Konferenzbereich untergebracht ist, parallel zur Großmarkthalle.

Nachdem sich der EZB-Rat für den Entwurf von COOP HIMMELBAU entschied, wurde in der Optimierungsphase das Raumprogramm leicht reduziert, so dass der Konferenzbereich nun in die Großmarkthalle integriert werden kann, während der Presskonferenzbereich im so genannten Eingangsbauwerk untergebracht wird, dass die Großmarkthalle durchdringt, diese mit dem Doppel-Büroturm verbindet und gleichzeitig den Eingang nach Norden markiert. In der anschließenden Planungsphase wurde das Eingangsbauwerk in den Bereich der Großmarkthalle verschoben, der im 2. Weltkrieg zerstört worden war.

Weiter Informationen zum Neubauprojekt der Europäischen Zentralbank hier.

Einen informativen Film zum Neubau gibt es hier